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Viele Jahre war der Name „Lebuser Land“ aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Was sicher nicht zuletzt auch daran lag, dass dieses Gebiet ein ständiger „Zankapfel“ für die Herrscher der Epochen war. Die „Reformfreudigkeit“ der jeweils herrschenden politischen und staatlichen Mächte tat dann ein Übriges, um den Namen von den Landkarten verschwinden zu lassen. Bereits Ende des 14. Jahrhunderts war nicht mehr vom ursprünglichen Lebuser Land die Rede. Es wurde in die „Neumark“ und das „Sternberger Land“ umbenannt. Das Land Lebus und die spätere Stadt Lebus haben ihren Namen vom hier siedelnden slawischen Stamm der Leubuzzi/Lebuser erhalten. Das Lebuser Land verfügt auf Grund seiner geografischen und geologischen Bedingungen sowie den klimatischen Verhältnissen über eine ausgezeichnete Flora und Fauna, die sich trotz erheblicher Eingriffe, bis in die heutige Zeit erhalten hat. Viele seltene, vom Aussterben bedrohte Arten haben hier ihr letztes Verbreitungsgebiet. Sie unterliegen in den zahlreichen Naturschutzgebieten einem besonderen Schutz. |