09.03.2017

Neuer Flyer Oder-Neiße Radweg erschienen

Oder-Neiße Radweg ... grenzenlos genießen[mehr]

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16.06.2016

Deichsperrung im Bereich Schwedt/Oder-Stützkow

bis voraussichtlich 31.07.2018: Sperrung des Sommerdeich zwischen Grenzübergang Schwedt/Krajnik Dolny und Eiswachhaus Stützkow wegen Bauarbeiten am Einlassbauwerk Stützkow (Stützkower Wehr) mit Ausweichempfehlung[mehr]

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Der Oder-Neiße-Radweg

Von der Neißequelle im tschechischen Nová Ves, durch den UNESCO-Geopark Muskauer Faltenbogen nach Ahlbeck auf Usedom, geht es 630 Kilometer entlang der deutsch-polnischen Grenze bis zur Ostsee.
Der Blick schweift von der Deichkrone über die weite Landschaft.  Die feuchten Wiesen der Oderniederung sind ein Paradies für Störche und zahllose Bodenbrüter.
Große Teile der Landschaft sind geschützt, Flora und Fauna konnten sich hier jahrzenhntelang weitgehend ungestört entwickeln.

Bedeutende mittelalterliche Handelszentren wie Liberec, Zittau und Görlitz vereinen architektonische Einflüsse aus Böhmen, Schlesien, Sachsen und Brandenburg.
Liebevoll sanierte Altstädte erstrahlen heute entlang der Strecke.
Die vom Tagebau geprägten Landschaften der Lausitz und die sozialistische Planstadt Eisenhüttenstadt bieten Einblicke in die bewegte neuere Geschichte der Region. 
Die alte Hansestadt Frankfurt (Oder) dagegen, schmückt sich mit mächtigen Baudenkmälern der norddeutschen Backsteingotik.

Weiter nördlich prägen historische Dörfer und Kleinstädte, aber vor allem die sich im
Jahreslauf ständig verändernde Auenlandschaft der Oder, das Bild.
Einen wahrhaft kaiserlichen Abschluss bilden die Seebäder der Insel Usedom.

Der Weg führt nicht nur durch das wunderschöne UNESCO-Weltkulturerbe Fürst-Pückler-Park
Bad Muskau, sondern ab Mescherin in der Uckermark auch durch den einzigen Auen-Nationalpark Deutschlands - den Nationalpark Unteres Odertal.

Empfehlenswert ist ein Wechsel von der Höhe der Deichkrone hinab in die Froschperspektive: ein Stück Weges per Kanu zurückzulegen eröffnet völlig neue Einsichten in die Landschaft. Das Rauschen des Wassers ist plötzlich ganz nah, das dichte Blätterdach der Bäume am Ufer bietet Schutz vor der Welt dort oben, Insekten gleiten dicht über dem Wasser dahin und die Weite der Landschaft verschwindet hinter der nächsten Flussbiegung. Während das Kanu oder das Schlauchboot geräuschlos dahingleitet, werden Fahrräder und Gepäck zum Zielpunkt gebracht.      

Handgemachter Ziegenkäse, Wein aus der Region, fangfrischer Fisch, Spezialitäten aus der Klosterbrauerei, Nudeln oder Salami vom lebenden Deichrasenmäher oder kunstvoll bemalte sorbische Eier – der Oder-Neiße-Radweg hat nicht nur landschaftlich und kulturell, sondern auch kulinarisch einiges zu bieten. Beste Bedingungen also für eine grenzenlose Genießertour. 

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